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Glaserzeugung nach römischem VorbildGlas Erzeugnisse Elsarn Vielfalt

Seit 2007 erzeugen wir aus Quarzsand, Kalk und Soda Glas nach römischem Vorbild. Unser Ofen, den wir dazu benötigen, besteht aus Lehm und Ziegeln und wurde von uns nach einem Grundrissbefund gebaut, der auf das 3.-2. Jh. n. Chr. datiert wird.Auch unsere Schmelztiegel werden von uns aus einer speziellen Schamottmischung selbst gefertigt. Glaserzeugung bedeutet harte Arbeit - das Glas benötigt rund 20 Stunden bis es fertig geschmolzen ist und verarbeitet werden kann. In dieser Zeit beheizen wir den Ofen rund um die Uhr.

Detaillierte Informationen zu unseren Experimenten und Einzelheiten über ihren Ablauf können Sie in folgender pdf-Datei nachlesen und diese gerne auch herunterladen: "Experimente zur Glaserzeugung nach röm. Vorbild".

Näheres zu den ersten Glasfunden und der Glasherstellung in der Antike finden Sie unter folgendem Link: Glasgeschichte(n).

Arbeiten mit Glas im Germanengehöft Elsarn

Besuchen Sie unsere Fotogalerien, um sich einen Eindruck von unserer Tätigkeit und der Qualität unserer Glasobjekte zu verschaffen.

Besonders hervorheben möchten wir einen Armreifen, den Gerhard im Winter 2015 gemacht hat (Fotos s. u.). Es ist eine Replik eines Glasarmringfundes aus der Slowakei. Zum Vergleich: eine Abbildung des Originals finden Sie auf folgender Seite balkancelts.files.wordpress.com.

Glas Armreif Elsarn Detail 01Glas Armreif Elsarn Detail 02

Erwähnenswert ist auch der kürzliche Besuch von Maciej Karwowski (univie.academia.edu/MaciejKarwowski). Er hat eine stattliche Anzahl von Büchern zum Thema Glasarmreifen und Glasfunde verfasst.

Eine Liste seiner Veröffentlichungen finden Sie auf der oben genannten Webseite.

Eine kleine Auswahl:

"M. Karwowski; Latènezeitlicher Glasringschmuck aus Ostösterreich, Mitteilungen der Prähistorischen Kommission 55, Wien 2004."
"M. Karwowski; Keltische Glasfunde im polnischen Gebiet, Przegląd Archeologiczny 45, 1997, 33-71."
"M. Karwowski; Keltische Glasarmringe und Ringperlen vom Oberleiserberg bei Ernstbrunn, Niederösterreich, Archaeologia Austriaca 82-83 (1998-99), 1999, 209-220."

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